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Technologie- und Innovationspark Dibbersen

Dibbersen soll, trotzdem die Bürger und auch Teile der Buchholzer Politik noch vor 3 Jahren gegen die Einhausung in ein Gewerbegebiet votierten, von Gewerbe umzingelt werden.

Während der Podiumsdiskussion in der Windmühle Dibbersen zur Bürgermeisterwahl 2014, haben sich zumindest die Kandidaten Joachim Zinnecker, Uwe Schulze und auch Norbert Keese gegen eine Ausweitung des Gewerbegebiets in Richtung Dibbersen ausgeprochen. Dies war auch ein Anliegen vieler anwesender Bürgerinnen und Bürger.
Joachim Zinnecker forderte sogar eine klare Abgrenzung durch eine Grüngürtel.
Ein Grüngürtel, der nach der Errichtung des Technologie- und Innovationsparks deutlich schmaler wird oder sogar ganz verschwinden wird, denn auch die Streuobstwiese, die für viel Geld der Steuerzahler geschaffen wurde, ist in der kompletten Planung nicht mehr enthalten.

Diese Wiese ist schon eine Kompensationsfläche für verdichtete Baugebiete und aus diesem Grund müssen die wertvollen Umweltflächen in dem Bereich “GE II” unbedingt erhalten bleiben.

Jetzt ist es an der Zeit die Buchholzer Politik an ihre Versprechen zu erinnern.
Es gibt Alternativen zu der bisherigen Planung, die mit einem Erweiterungantrag von SPD, Grüne, Buchholzer Liste und Die Linke eingebracht worden sind.

Hier der interfraktionelle Antrag von der  SPD, Grüne, Buchholzer Liste und Die Linke:

Der Antrag wurde in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 14.06.2017 mit

dafür:5     dagegen:6      Enthaltung:0    – und in der Ratssitzung am 20.06. mit 18 Gegenstimmen bei 14 Ja-Stimmen – abgelehnt.
Interfraktionell hat man sich entschieden, hier die Interessen der Bürger von Dibbersen wahrzunehmen und zu vertreten. Seitens CDU, FDP und H-W. Stehnken, liegen die Interessenschwerpunkte eher bei der Wirtschaft.

Der Rat der Stadt Buchholz hat somit dem Standort Dibbersen ein Go erteilt. Gerade der Ortsbürgermeister war hierbei eine treibende Kraft. Und auch andere Dibbersener Politiker in der CDU und FDP stellen Ihre persönlichen und politischen Vorteile klar vor die Interessen der Ortschaft.
Die interfrationelle Gemeinschaft aus SPD/Die Grünen, Die Linke und BuLi, hat sehr deutlich gemacht, dass sie nicht per se gegen einen Technologie- und Innovationspark votiert, aber pragmatisch denkt und andere Standorte als sinnvoller erachtet und wenigstens prüfen lassen möchte.

Wer weiterhin der Auffassung ist, dass Dibbersen nicht in ein Gewerbegebiet integriert werden soll, ist aufgefordert, sich am 02.08.2017 – um 19:00 Uhr im Hotel- Restaurant Frommann in Dibbersen einzufinden, um seine Argumente konkret bei den Entscheidungsträgern vorzutragen. (Siehe Dokument – Einladung des Ortsrats Dibbersen und Ortsbürgermeister)

Diskutiert werden kann auch im Portal der APO Buchholz unter http://www.apo-buchholz.de/community
(Anmeldung im Portal erforderlich)

Ihre APO Buchholz

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